Synergetik-Einzelsitzung: " Frauen"
Der
Klient leidet unter Beziehungsproblemen. In dieser Sitzung befindet er sich
an einem Strand, als plötzlich alle Frauen aus seinen vergangenen Beziehungen
weinend und zeternd auf ihn zukommen. Es scheint so, als gäbe es da noch
sehr viel zu klären, damit der junge Mann wieder bereit ist, sich auf eine
neue Beziehung einzulassen ...
Kl.: Ja, ich bin an dem Strand, an dem ich schon einmal gewesen bin und
ich sehe die Felsen und den grünen Pfad zum Urwald und die Umgebung ist
mir total vertraut.
Th.: Wie fühlst du dich
jetzt, wenn du dort bist?
Kl.: Nicht so verloren wie
beim ersten mal, sicherer, es ist alles vertraut und ich fühle einfach,
als hätte ich diesen Ort schon immer gekannt.
Th.: Dann mach dich
mal auf die Suche, was heute für dich ansteht oder was dein Thema ist,
oder auch, was du gerne einbringen möchtest.
Kl.: Ich kann im Moment nichts
Neues entdecken.
Th.: Dann lassen wir mal deinen
inneren Mann auftauchen. Schau mal, wie er heute aussieht, wie es ihm geht oder
was so passiert ist in der Zwischenzeit.
Kl.: Ich sehe ihn ganz deutlich.
- Du siehst heute wesentlich glücklicher aus, als vorher und das Gesicht
strahlt. Selbst dein Körper ist noch ästhetischer geworden und ist
von einem zarten Licht umgeben. Und du scheinst noch schöner geworden zu
sein, du bist noch schöner geworden.
Th.: Höre mal, was er
antwortet.
Kl.:
Er sagt, dass er das mir zu verdanken hätte, ich hätte ihn erst auf
den Weg gebracht. Ich kann ihn schlecht fixieren heute.
Th.: Sag es ihm.
Kl.: Ich kann dich heute
schlecht fixieren, du bist manchmal heute wieder so verschwommen und wieder
weg.
Th.: Und es scheint auch so
zu sein, als ob er auch jetzt im Moment nicht so relevant ist. Irgend etwas
drängt da in dir, oder ist wichtiger und was auch immer es sei, es soll
einfach mal auftauchen, jetzt, und sich dort mit dir am Strand treffen.
Kl.: Es sind mehrere, ich
kann jetzt noch keine Verbindung erkennen. Es sind so viele. Es sind alles Frauen.
Th.: Dann geh mal ein
bißchen näher.
Kl.: Die kommen schon auf
mich zu. Sie kommen in einer Reihe, wie Soldaten auf mich zu marschiert, nebeneinander
und bilden einen Halbkreis - meine ganzen Freundinnen, die ich jemals gehabt
habe. - Was wollt ihr alle hier? Ihr kennt euch doch alle gar nicht, warum seid
ihr jetzt hier?
Th.: Wie ist das so für
dich, wenn du jetzt alle so auf einmal siehst?
Kl.: Ja, es ist zu viel, alle
auf einmal, so viele Charaktere und Gesichter, und jede will mich zurück
haben. Ich will doch keine mehr davon.
Th.: Sag ihnen das.
Kl.: Ich will von euch keine
mehr, es ist alles vorbei!
Th.: Wie reagieren sie darauf?
Kl.: Sie fangen an zu weinen
und zu zetern und machen mir Vorwürfe.
Th.: Ja, hör sie
dir mal an. Laß sie mal auf dich einwirken, diese Vorwürfe.
Kl.: Aber der Reihe nach,
nicht alle durcheinander. Es ist so - die eine sagt, dass unsere wunderschöne
Freundschaft durch das Einwirken meiner Eltern zerstört wurde und nur,
weil ihre Mutter Alkoholikerin ist und sie in nicht so guten Verhältnissen
lebt.
Th.: Antworte ihr ruhig.
Kl.:
Ich habe dich immer gern gehabt und geliebt, ich konnte nur damals mich nicht
gegen meine Eltern auflehnen, ich hatte damals nicht den Mut und die Kraft dazu
und die Zeit war doch schön und es ist schon so lange her.
Th.: Mach mal folgendes:
hol mal deine Eltern herbei und sag es ihnen mal. Laß
deine Eltern neben dir stehen und sag es ihnen.
Kl.: Carola kennt ihr ja noch
von früher. Es ist zwar schon bald eine Ewigkeit her, 10 Jahre, aber ihr
könnt euch sicher daran erinnern, wie das damals war - und warum
habt ihr mich nicht einfach machen lassen, warum habt ihr euch einfach dazwischen
gestellt und mir den Kontakt verboten? Warum das alles? Was hatte das für
einen Zweck und einen Sinn? Ihr könnt euch nicht einfach in mein
Leben so einmischen, auch wenn ich erst 16-17 Jahre alt war. Das war meine erste
Liebe und die ist so unterdrückt und so abgewürgt worden. Ich mußte
euch so oft anlügen, wenn ich bei ihr war und das hat mich so dermaßen
belastet.
Th.: Ja, sie ist jetzt noch
da, in dir und weint. Was sagen deine Eltern, schau sie mal an, wie reagieren
sie darauf?
Kl.: Sie gucken mich so ein
bißchen ungläubig an und wollen nur das beste für mich. Aber
ihr wolltet das nur, weil ihr in der Offentlichkeit steht, der Schein war euch
viel wichtiger, als das, was ich empfunden habe.
Th.: Was ist da - Traurigkeit,
Enttäuschung, Wut?
Kl.: Bei meinen Eltern ist
Entsetzen da. Ich merke, dass sie eigentlich wissen, was sie da gemacht haben.
Th.: Wie geht es dir damit,
wenn du das so siehst?
Kl.: Ja, ich fühle mich
mitschuldig daran, dass ich damals nicht ehrlich zu meinen Eltern war, zu mir
selbst, mich einfach gedrückt habe.
Th.: Zeig das deinen
Eltern.
Kl.: Ich fühle mich auch
mitschuldig und ich wollte es euch immer recht machen, egal wie, ich wollte
euch einfach keine Sorgen machen und deshalb habe ich euch nie was gesagt und
den Mund gehalten. Aber das war keine gute Zeit, es war kein richtiges Glück.
Th.: Sag ihnen auch,
wie es dir jetzt damit geht, jetzt, im Moment, wenn du dich so erinnerst oder
spürst oder es wieder da ist.
Kl.: Ja, für mich ist es wie eine riesige Erkenntnis geworden. Ich
habe das früher nicht ganz durchschaut, was ihr vor hattet und nur ich
weiß, wozu das geführt hat und alle anderen Beziehungen, die ich
danach hatte, hatten auf der Seite der richtigen Liebe immer einen Knacks. Ich
habe es nur nicht gemerkt, jetzt merke ich es erst, wo ich zurückblicken
kann. Ich merke, dass damals in mir was erstickt wurde und dass durch die Einschüchterung,
die ich von euch erfahren habe, dass sie sich bis zum heutigen Tag durchgezogen
hat, in allen Dingen. Ich habe Dinge getan, die man vielleicht nicht machen
sollte. Ich habe es immer verheimlicht, ich habe es nicht ausgehalten, ich habe
nie ..., ich konnte nie zu dem stehen, was ich tue. Richtig! Das war auch im
Beruf so, ich habe das eigentlich auch nur im Endeffekt gemacht, weil ihr es
wolltet. Es kam nicht aus meinem Inneren und so, wie ich die letzten 10 Jahre
immer versucht habe, euch alles recht zu machen und auf meiner Seite ein Leben
zu leben. Oder ich habe mich in Träume geflüchtet, habe mir eine schöne
Traumwelt aufgebaut. Ich habe immer gedacht, was wäre wenn ... Ich habe
manchmal gedacht, was wäre, wenn ich alleine hier wäre, wenn ihr nicht
mehr da wäret, dann könnte ich alles allein entscheiden und ich habe
mich manchmal sogar danach gesehnt, alleine zu sein, um alleine alle Entscheidungen
zu treffen, um dann wirklich das zu machen, was mir Spaß macht.
Th.: Wie reagieren deine Eltern?
Schau sie an.
Kl.: Ja, verzweifelt, sie
können das nicht verstehen, es ist ein bißchen zu viel für sie,
glaube ich. - Ja, was sagt ihr jetzt dazu, oder was seid ihr so entsetzt jetzt?
- Sie können das eigentlich gar nicht verstehen und glauben, dass ich so
gedacht habe.
Th.: Sag ihnen auch,
wie es dir jetzt geht, wenn du es Ihnen sagst. Ist es angenehm, befreiend oder
schwer? Sag es ihnen.
Kl.: Für mich ist es
jetzt befreiend, dass ich euch das sagen kann. Es ist so viel auf einen Haufen
gekommen und ich habe euch nie in der Situation, in der es wirklich gebrannt
hat .... Ihr habt das ja auch gespürt und nachgefragt, was los ist, auf
eine Art und Weise, dass ich euch es hätte gar nicht sagen können
und ihr habt da zum Teil ein moralisches Gerüst aufgebaut, da kam ich gar
nicht mehr mit und es kann ja sicher auch an eurer Erziehung liegen. Gerade
meine Mutter sagt immer, dass sie es so schwer gehabt hätte.
Th.: Sag es ihr: Du
sagst immer ...
Kl.: Und deiner Schwiegermutter
hast du ewig Vorwürfe gemacht und wenn ich mal was wollte, dann hast du
gesagt, ja, aber ich ... Und ich habe mich gar nicht mehr getraut, was zu sagen,
weil ich dachte, mein Gott, was hatten meine Eltern für eine schwere Kindheit
und die ersten Jahre, wo ihr verheiratet wart und da habe ich mich gar nicht
getraut, euch irgend etwas zu sagen und bei vielen Dingen, die ich eigentlich
gerne getan habe, weil sie mir Spaß gemacht haben, habe ich mich dann
so schlecht und sündig gefühlt und es hat so einen richtigen Graben
zwischen euch beiden und mir gegeben.
Th.: Was tun deine Eltern
jetzt, was sagen sie jetzt? Wie ist das für dich?
Kl.:
Ja, ich habe vorher immer versucht von außen her darauf aufmerksam
zu machen, über ein Buch oder ein Gespräch in der dritten Person und
euch so direkt angesprochen und ich weiß ja auch, dass gerade in der letzten
Zeit es sich sehr gebessert hat und ihr mir viele Möglichkeiten ..., aber
was aus eurem Kopf noch nicht raus ist, das ist die Schuld und Sünde und
Schicksal und dies arme Ich immer, das habt ihr total auf mich projiziert
und ich habe da echte Schwierigkeiten mit gehabt und mich als armes Ich gefühlt
und meine eigene Macht nicht gesehen und die spüre ich jetzt ganz deutlich
und mit dieser Macht führe ich jetzt die Veränderung herbei und versuche
euch damit einzubeziehen. Ich habe trotzdem noch manchmal das Gefühl, dass
ich noch raus muß, dass ich weg muß von euch. Ihr habt eure Eigenarten
so manifestiert und ihr ward auf der anderen Seite immer ein gutes Beispiel
für mich zum Lernen. Ich habe Fehler bei euch gesehen, die ich gemacht
habe, die ich vielleicht bei mir selber auch nicht gesehen habe, aber dadurch,
dass ich sie bei euch gesehen habe bin ich mir bewußt geworden, auch über
mein Verhalten und ich verurteile euch jetzt nicht mehr für die Sachen.
Ich kann jetzt niemals solches sagen und ihr habt euch keine Schuld aufgeladen
oder so, denn im Endeffekt habt ihr mir was gezeigt, was ich nie verstanden
habe, erst jetzt verstehe und ja, es ist nie zu spät, und ich habe jetzt
alle Möglichkeiten und nur dies, was ihr aufgebaut habt, das ist eben eure
Einstellung. Ihr merkt ja selbst, dass sie zusammenfällt und dass gerade
Verurteilungen und auf andere zeigen doch nur die eigenen Fehler sichtbar machen
soll und da habt ihr auch noch an Euch zu arbeiten.
Th.: Und wie sehen sie aus,
im Gesicht, jetzt, wie reagieren sie darauf?
Kl.: Ja, ihr seht jetzt schon
ein bißchen erleichtertert aus, nicht mehr dieses Erschrockene und was
jetzt ins Gesicht kommt ist schon etwas entspannter, der Gesichtsausdruck, und
es ist nicht so eine Angriffstellung da.
Th.: Sage ihnen, wie es dir
jetzt geht.
Kl.:
Ich fühle mich jetzt wesentlich besser, dass ich euch das alles gesagt
habe, ja und sehe an euren Gesichtern einfach, dass euch auch ein paar Steine
vom Herzen fallen. Ich habe euch Sachen gesagt, die ihr bestimmt schon wußtet,
immer schon gewußt habt, nur, die ihr nie gesagt habt, aus Scheu oder
Angst oder was weiß ich. Ich sehe schon, dass der Druck in euch geringer
ist, dass es raus ist und so wie ich euch das jetzt gesagt habe und euch auch
verzeihen kann, keine Vorwürfe mehr mache, so dürft Ihr auch
euren Eltern keine Vorwürfe mehr machen, egal, was sie getan haben. Ihr
habt das wahrscheinlich gar nicht so erkannt.
Th.: Jetzt frage Sie mal,
wie das ist ...
Kl.: Eure Familie oder Erziehung,
euer früheres Umfeld, wie habt ihr das empfunden? - Sie sagen, dass alles
sehr schwierig war, aber auch seine schönen Seiten hatte, aber eben sehr
hart war. - Aber ihr habt mit Sicherheit euren Eltern Vorwürfe gemacht
und seid selber härter geworden. - Mein Vater begreift das noch nicht ganz.
Meine Mutter ist schon auf eine Art offener und lieblicher und hat auch die
Bücher, die ich ihr gegeben habe wirklich durchgelesen und nicht nur die
besten Sprüche daraus. - Du hast einfach begriffen, dass Du so als Mutter
nicht immer erzieherisch eingreifen kannst, sondern dich auch von mir leiten
läßt und du bist eigentlich meinem Weg ganz schön weit gefolgt,
auch, wenn die letzten Fesseln, die du noch an dir hast, diese Äußerlichkeiten
- was könnte der oder die denken -, wenn du die fallen gelassen hast, dann
geht es dir auch viel besser, dann kannst du auch mit allem lockerer umgehen.
Th.: Wie geht es ihr, wenn
du ihr das sagst?
Kl.: Sie nimmt es an und ist
richtig gerührt.
Th.: Wie sieht dein Vater
aus?
Kl.:
Er will einfach nicht, er ... - Du pochst immer auf Traditionen und Althergebrachtes,
du brauchst dich für das, was ich mache überhaupt nicht zu schämen.
Th.: Schämt er sich dafür?
Kl.: Schämst du dich
dafür, für das, was ich mache oder wie ich bin? - Das tut er nicht
aber ...
Th.: Wie ist das für
dich, wenn du spürst, dass er sich nicht schämt?
Kl.: Ja, das ist schon gut.
Ich finde das gut, dass du dich zumindest nicht für mich schämst,
aber es ist dir unwohl bei allem und ich kann mich noch ganz genau an eine Situation
erinnern, wo du gesagt hast: Egal was mal kommt, du kannst machen und tun, was
du möchtest, du hast dein Leben selber in der Hand; entscheide, wie du
es möchtest. - Aber je näher dieser Punkt kommt, um so mehr möchtest
du mich wieder davon abhalten. Diese Freiheit, die ich vielleicht habe, willst
du mir vielleicht doch nicht geben.
Th.: Spüre mal, ob es
da noch andere Bedingungen gibt. Frage, ob es so ist -manchmal ist es wirklich
so, dass ein Vater dazu da ist, dir die Entscheidung ein bißchen schwerer
zu machen, damit sie tiefer wird. Frage ihn einmal, ob er dir nur ein paar Steine
in den Weg legt, damit du sehen kannst, ob dir an dem Weg liegt.
Kl.: Ist es deine Aufgabe,
mich in meiner Entscheidung einfach zu festigen, durch die Zweifel, die du ewig
hegst? Ich merke oft, dass diese Sätze kommen, Ja aber hast du daran
gedacht ..., und Ich gebe zu bedenken, dass ... - Ja, er sagt
mir, ich hätte schon öfter etwas angefangen, aber es wäre dann
auch nichts gewesen und er spürt, dass meine Entscheidungen aus dem Herzen
kommen und was er möchte ist, dass trotzdem der Ver-stand auch arbeiten
muß und je mehr er mich versucht davon abzuhalten, komme ich mit Argumenten
für meinen Weg und da mir diese Argumente nicht ausgehen, erkennt er eben,
dass es richtig ist.
Th.: Also, er ist ganz wichtig,
weil du immer wieder in Frage gestellt wirst. Das macht den Weg klarer. Letztendlich
will er, dass du eine gute, tolle und sichere Entscheidung triffst, für
dich und je unsicherer du bist, desto unsicherer drückst du es aus, drückt
er deine Unsicherheit aus. Frage mal, ob das so ist. Guck mal, ob er nickt oder
den Kopf schüttelt.
Kl.: Ist es jetzt so? Er nickt,
aber diese Szenen haben sich vor kurzer Zeit erst so abgespielt und dann war
es schon mal so weit, dass ich dachte, jetzt ist so auch alles gut, aber kleine
Sachen kommen jetzt immer mal. Das andere ist abgeschlossen, dass die Sicherheit
da ist.
Th.: Ich weiß das von
meinem Vater: der hat mich auch immer sehr, sehr in Frage gestellt, immer wieder
und immer wieder und ganz zum Schluß, ein Jahr vor seinem Tod, hat er
mir gesagt, das, was ich gemacht habe, sei toll. Aber er hat das erst auch mit
seinen Zweifeln besichtigt, mit Unglaube und Unsicherheit, weil er diesen Weg
nicht gegangen ist, er hat die Unsicherheit gehabt, zwar den Weg mal angefangen,
aber er war immer skeptisch. Ich glaube, dass Eltern ihre Kinder drücken,
damit die stärker werden, aber unbewußt.
Kl.:
Mein Vater hat mir früher immer gesagt, du mußt viel härter
werden. Ein guter Geschäftsmann, der läßt sich nicht auf seine
Gefühle angehen, läßt sie auch weiter über die Klinge springen
und er hat das früher nie gekonnt, aber ich sollte das machen. Du hast
dich auch ziemlich in Politik und andere Sachen gestürzt, weil du hast
gemerkt, du kommst mit dem Geschäftsleben, wie es nun mal ist, nicht zurecht
und es ist keine schöne Welt wie es damals einmal war und es geht nun anders
zur Sache und damit kamst du gar nicht klar und deshalb hast du auch das Engagement
im sozialen Bereich, Politik und alles mögliche angenommen. Da hattest
du nämlich sehr viele Erfolge und Befriedigung, weil die Erfolge dann auch
eintraten und du hast gesehen, wie die anderen ihre Betriebe modernisiert und
vergrößert haben und du hast dich nie getraut das zu machen und hast
dich und mich aber auch vor vielen Sachen bewahrt, denn das, was ich so an dir
schätze ist einfach, dass du im Endeffekt nie etwas mit dem Bleistift gemacht
hast. Du hast es dir nie ausgerechnet, du hast es immer nach Gespür zu
ein bißchen gearbeitet und es hat ja immer gereicht für uns alle
und du hast mir zumindest alle Wege offen gehalten. Du wußtest nicht genau,
was du wolltest und hast dann aber auch nichts Falsches getan und genau das
Richtige und gar nichts hast es einfach laufen lassen und hast mich nicht in
ganz unlösbare Sachen gestürzt, obwohl die berufliche Prägung
doch an sich zu stark war.
Th.: Wie ist das jetzt so
in dir?
Kl.: Ich habe ihm schon ganz
schön was - dir schon ganz schön was an den Kopf geknallt. Er ist
einfach überrascht. - Va-ter, ich merke, dass du das annehmen kannst, was
ich dir alles gesagt habe.
Th.: Wie fühlt du dich
ihm gegenüber?
Kl.: Gut. Ich fühle mich
sehr erleichtert und fühle mich jetzt, als ob ich einen guten Freund vor
mir stehen hätte.
Th.: Das ist doch toll: ein
Vater, der zum Freund wird. Ja, das ist schon einen Handschlag wert. Und genießt
er es auch? - Der Klient bejaht. - Dann hole doch noch einmal die Carola herbei
und rede noch mal mit ihr, laß deine Eltern ruhig noch dabei sein. Das
war damals wirklich etwas Entscheidendes.
Kl.: Ich weiß gar nicht,
was ich jetzt sagen soll zu dir. Du hast ja auch einiges mit bekommen und du
wirst sicherlich auch mit deinen Eltern irgendwelche Probleme oder Konflikte
gehabt haben oder haben und kannst jetzt vielleicht im Nachhinein alles viel
besser verstehen, warum es damals so war.
Th.: Was sagt sie und wie
sieht sie aus?
Kl.: Sie sieht gut aus und
strahlt mich an wie früher. Ich sehe also ihr Gesicht noch so wie es früher
war. Aber sie ist froh darüber, dass noch einmal alles geklärt worden
ist und - ich freue mich für dich, dass du jetzt einen Freund hast und
es dir gut geht. Ich werde das immer im Herzen behalten, unsere erste Liebe,
die ist glaube ich die schönste, die man nie vergißt und auch wenn
sie betrübt war.
Th.: Jetzt spüre mal
ob du das, wie du vorhin gesagt hast - hast du etwas zu gemacht danach - es
nun wieder aufmachen kannst oder es auf ist.
Kl.: Ja, ich meine, ich kann
es.
Th.: Dann hole dir mal die
nächste Frau, mit der du sehr schön zusammen warst und dann schau
mal, wer da auftaucht, jetzt.
Kl.: Ja, das ist die Petra,
das war ja danach, aber es war nicht so intensiv und das, was dann kam, war
die Rita und mit der Anita, das war schon eine schlimme Zeit.
Th.: Wie hat sie das aufgenommen,
frag sie auch. Wie sieht sie aus, im Gesicht, welche Stimmung hat sie,
wie geht es ihr?
Kl.: Sie sieht sehr depressiv
aus. Du siehst sehr depressiv aus, weiß im Gesicht und Ränder unter
den Augen. Was ist aus dir geworden? - Sie ist nicht glücklich mit ihrem
Mann. - Ich bin traurig, dass es dir nicht besser geht. Ich habe dir eigentlich
das Glück gewünscht. - Sie sagt, sie kommt über den Schmerz,
den sie mir zugefügt hat auch nicht hinweg.
Th.: Was heißt der Schmerz,
sie soll dir die Situation zeigen. Sage ihr, sie soll dir die Situation einmal
zeigen, damit du den Schmerz auflöst in euch beiden.
Kl.: Du hast einfach ein Doppelleben
geführt mit mir und deinem Mann, den du jetzt hast und du konntest dich
nie für den einen oder den anderen entscheiden und du wußtest eigentlich
ganz genau, dass du ihn heiraten wolltest und mich vielleicht noch ein zwei
Jahre so als Liebhaber ... Und du hast dir immer wieder geschickte Sachen einfallen
lassen. - Sie sagt mir, dass sie hauptsächlich von ihrem Vater in diese
Verbindung mit ihrem Mann jetzt gedrückt wurde und dass ihre Mutter in
mich vernarrt gewesen wäre und dass sie immer gesagt hat, du mußt
mit L. zusammenbleiben. Und dass es Streit gab zwischen ihren Eltern deswegen
und sie hat auch ziemlich unter Druck gestanden, durch ihren Vater und sie hat
nicht die Entscheidung nach dem Herzen getroffen, sondern nach dem Verstand,
nach anderen äußerlichen Sachen entschieden, wie nach Gesellschaft
und sie weint jetzt total.
Th.: Wie ist das für
dich, das zu sehen?
Kl.: Ich kann es kaum beschreiben,
ich lasse es gar nicht so an mich heran, gefühlsmäßig. Ich baue
da schon so ein bißchen ..., mich nimmt dass schon mit, aber nicht so,
dass ich es jetzt so verinnerliche. Ich habe damals geweint, wirklich Stunden,
tagelang, weil mir das nie bewußt, nie klar war, warum willst du mich
nicht mehr, was habe ich gemacht, was habe ich dir angetan. Aber mir war nichts
bewußt und du hast immer gesagt, ich kann nicht mehr und dann hast du
mir immer diese Lügengeschichten erzählt, dass ich deinem Paul das
Leben nehmen wollte und du müßtest wieder zurück und diesen
ganzen Scheiß und als ich dann einmal zu dir kam und ich sah das Auto
da stehen und sah durch das Fenster und ich sah euch auf dem Sofa zusammen liegen,
da wäre ich bald durchgeknallt. Sowas überhaupt zu machen und dann
ihm die gleichen Gefühle gleichzeitig zu vermitteln, wie kann ein Mensch
so schizophren sein, so gespalten mit so vielen Gesichtern und wie hast du das
damals empfunden, praktisch mit zwei Männer zusammen zu sein? - Ja sie
hat das schon als Konflikt gesehen, aber ...
Th.: Frage sie doch mal, ob
sie beide geliebt hat, ob es echt war. Frage sie mal, ob sie dich geliebt hat,
ob es echt war.
Kl.: Wie war deine Liebe zu
mir und zu Paul, war die wirklich echt, für beide gleich und ...? - Sie
schüttelt den Kopf, also ... Sie hat für mich aus dem Herzen empfunden,
wirklich Liebe aus dem Herzen und sie hat für Paul Liebe aus dem Kopf empfunden.
Sie sagt, der Verstand hätte gesiegt damals, dass Herz hätte dadurch
einen Knacks bekommen.
Th.: Sieh bei dir nach,
du hast auch gesagt, du hast einen Knacks bekommen. Sag es ihr.
Kl.: Ja, mich hat das damals
so weit gebracht, dass ich gesagt habe, das war meine letzte Beziehung und ich
will nie wieder in meinem Leben eine Frau haben und ich wollte wirklich nichts
mehr hören und nichts mehr sehen und schon gar nicht von dir, obwohl ich
mich wie durch eine magische Energie noch immer zu dir hingezogen gefühlt
habe und bin oft nachts noch zu dir hingefahren, nur, um bei Dir in der Nähe
zu sein, nur um das zu spüren, noch mal und ...
Th.: Frage sie, ob sie das
gespürt hat.
Kl.: Hast du gespürt,
dass ich bei dir in der Nähe war? Sie sagt, sie hat einfach versucht alle
Gefühle auszulöschen, weil, ich war einfach nicht geplant. Paul war
eher da und alles war fertig geplant, heute kommt das, morgen kommt das, es
wird geheiratet und fertig ist die Sache.
Th.: Ist sie glücklich
heute, weißt du das oder siehst du sie manchmal?
Kl.: Sie ist mir mal entgegen gekommen und sie hatte das gleiche depressive
Gesicht, wie ich es jetzt auch sehe und ich habe jetzt zu ihr nicht mehr so
den Kontakt, obwohl sie nicht weit weg wohnt, ich habe sie nur kurz nach einer
Fehlgeburt gesehen und ich habe es nur hinten herum gehört, ich habe sie
nie gefragt und da habe ich ihr gewünscht, wirklich aus meinem Herzen gewünscht
... Ich habe wirklich aus tiefster Seele, aus meinem Herzen, habe ich mir, oder
dir gewünscht, dass du ein Kind be-kommst, ein gesundes Kind und jetzt
ist es ja auch so gekommen. Ja aber du bist dabei nicht glücklich. Sie
hat mit ihrem Mann jetzt Konflikte, ganz eindeutig.
Th.: Geh mal in die Situation,
in der du dich entschieden hast, dich niemals wieder mit einer Frau einzulassen,
genau in diesen Moment. Wo bist du?
Kl.: Ich liege Zuhause im
Bett und mein Herz ist wie so ein Betonklotz und der ganze Magen verkrampft
und ich liege auf meinem Bett und heule und mir wird manchmal schwarz vor Augen,
es flimmert, so rege ich mich darüber auf und dieser Schmerz immer, der
hat sich so gefestigt, dass das früher alles Magengeschwüre waren
und ich innerhalb von kurzer Zeit zehn Kilo abgenommen habe und ich konnte nichts
mehr mit Freude machen und dann habe ich den großen Rachefeldzug gemacht
und versucht dann mich eben an den Frauen zu rächen und Blödsinn ...
Th.: Ok und bist Du bereit,
das alles zurückzunehmen?
Kl.: Diesen Satz? Diesen Satz
ja. Da bin ich bereit zu, weil ich weiß, dass mich jede Beziehung unheimlich
geprägt hat und es war immer eine Erfahrung. Ich habe immer die Zwischenmenschlichkeit
gerade zwischen Mann und Frau wesentlich besser kennengelernt, nur ist es mir
erst immer im Nachhinein klargeworden.
Th.: Und dieser Satz war so
ein Schutz, damit es dir nicht noch einmal so weh tut?
Kl.: Ja, das stimmt schon,
aber den brauche ich jetzt nicht mehr.
Th.:
Gut, dann schreibe ihn auf einen Zettel und schmeiße ihn ins Feuer
zum Beispiel oder mache was anderes.
Kl.: Ja, ins Feuer.
Th.: Dann hole dir diese Frau
noch mal herbei und sag ihr das, dass du nach dieser Beziehung mit ihr den Satz
geprägt hast, aber es jetzt gelöscht hast, du bist jetzt wieder offen.
Kl.: Ich habe also nach unserer
Beziehung mir geschworen, nie wieder eine Beziehung zu haben und mit diesem
Satz war ein Schutz für meine Gefühlswelt aufgebaut und ich kann dieses
jetzt ablegen und ich brauche das nicht mehr. Ich habe es abgelegt und es ist
weg und nicht mehr existent.
Th.: Und dann schau mal, wie
sie reagiert.
Kl.: Ja, jetzt lächelt
sie zumindest etwas und freut sich für mich auch ein bißchen und
sie sagt mir, dass sie mir die beste Frau von allen wünscht und dass ich
die auch finden würde und sie könnte, sie kann aus ihrem Leben so
nicht mehr aussteigen. - Ach ja, ich kann es akzeptieren. Ich bin auch von ihr
schon ganz schön auf Abstand, mir macht das heute auch gefühlsmäßig
nicht mehr so zu schaffen und ich habe da einen ziemlichen Abstand zu gewonnen
und du wirst deinen Weg gehen und dein Leben meistern.
Th.: Schau mal, ob ihr
euch in Freundschaft trennen könnt, ob das für beide o.k. ist. Irgendeine
Geste und schau mal, wie es ihr geht dabei.
Kl.: Ja, es ist schon noch
Freundschaft da, das bleibt auch immer, aber Liebe nicht und sie geht schon
mit einem biß-chen traurigen Gesichtsausdruck. - Es ist ja auch dein Thema,
liebe was du willst, lerne was. Aber, da kann ich dir jetzt auch nicht dabei
helfen, das ist jetzt deine Aufgabe. Und sie dreht sich um und geht weg.
Th.: Gut und wie fühlst
du dich jetzt?
Kl.: (lacht) Besser.
Th.: Du machst aber heute
auch heiße Sachen, erst den Vater geklärt, deine Mutter geklärt,
deine erste große Liebe geklärt, die Anita geklärt ... Aber
du siehst, was sich da so alles angesammelt hat.
Kl.: Ohja.
Th.: Oft war da eine Zeit
dazwischen, aber die Prägungen sitzen noch, die Energien sitzen noch, die
Muster sitzen noch. - Gut, dann geh mal dahin zurück, wo du ganz am Anfang
warst und wo diese ganzen Frauen waren, alle nebeneinander. Wie sehen die jetzt
aus, wie geht es denen, was machen die?
Kl.: Die Carola, die sieht ganz toll aus, die hat sich vom Gesichtsausdruck
ganz verändert. Sie ist glücklich, ja so richtig locker, aber die
Anita ist immer noch so ein bißchen betrübt, sie steht so in der
Runde, wo alle anderen glücklich sind und sieht sich viel zu viel als Sündenbock.
Du hast keine Schuld mehr mir gegenüber.
Th.: Und die anderen, guck
mal was sie sagen, was sie ausdrücken.
Kl.: Sie schauen mich einfach
nur an.
Th.: Kannst du das so annehmen?
Kl.: Ja, kann ich.
Th.: Bleib noch mal
in der Runde und frage die Frauen, ob irgendeine noch was mit dir zu klären
hat.
Kl.: Wer von euch hat noch
ein Problem oder einen Konflikt mit mir, den er noch nicht besprochen hat? Heute
ist der Tag, an dem ich alles aufklären könnte.... Es ist nur noch
eine, die was will.
Th.: Hör mal was
sie sagt.
Kl.: Was möchtest du
noch mit mir besprechen? Es ist nichts Eindeutiges. Du willst mich nur wieder
einfangen, habe ich den Eindruck. Du hast jetzt auch einen Freund und ihr wohnt
schon zusammen. Du kannst mir nicht sagen, wenn wir wieder zusammen kommen,
dann lasse ich ihn laufen. Du weißt, dass ich meinen Weg gehe und du den
nicht akzeptieren kannst und nur Liebe das reicht nicht aus, mehr Akzeptanz
für den anderen Menschen, für sein Sein, für seine Ansichten
muß auch da sein. Du verrennst dich immer noch zu viel in Äußerlichkeiten.
Th.: Wie reagiert sie, wie
sieht sie aus.
Kl.: Sie sieht sehr gut aus,
wie immer. Du hast immer noch deine gleichen Konflikte, du siehst viel zu schön
aus und du meinst immer, du bist häßlich und deine Brüste wären
zu groß und die Beine zu kurz und du bist so vollkommen perfekt und trotzdem
nörgelst du nur an dir herum. Sie kann nicht verstehen, dass ich z.B. barfuß
herumlaufe oder, dass ich manchmal schlabberige Sachen anziehe. Ich bin aber
nun mal so, ich akzeptiere dich ja auch so, wie du bist, nur ich kann mit dir
keine Partnerschaft führen, ich akzeptiere dich als Person, ich kann aber
nicht alle deine Eigenschaften annehmen oder ertragen.
Th.: Sage ihr noch mal, was
dir nicht gefällt.
Kl.: Dass du dir ständig neue Schuhe kaufst, dass du dir ständig neue Sachen kaufst, dass du ständig ein neues und stärkeres Parfüm an dir hast, dass du dir Haarlack in die Haare sprühst, dass du dir deine Frisur so verunstaltest ..., du bist so vollkommen, so wunderschön, aber du verschandelst dich mit dem ganzen Modescheiß und ich habe in dir nur die natürliche Schönheit gesehen und deine wirkliche Schönheit. Du willst nur mit deinen Arbeitskollegen standhalten und kleidungsmäßig immer das neueste und das konnte ich eben nicht. Deine Vorwürfe, deine Verurteilungen ... ich habe dir das nie gesagt, dass mich das stört. Vielleicht hätte ich eher etwas sagen sollen. Ich hatte mich nie be-schwert über etwas, warum jetzt alles? Ich habe nie etwas gesagt, weil ich auch tolerant bin und jeder Mensch muß eben das machen, was er für richtig hält, nur ich konnte das nicht mit meiner Lebensart verbinden und habe damit Probleme bekommen. Ich hätte eher etwas sagen sollen, nur ich wollte auch nicht herumnörgeln. - Sie sagt mir auch, dass sie das damals als Kritik empfunden hätte und sicherlich hätte sie die Kritik gar nicht ertragen können, aber das habe ich irgendwie gespürt, dass ich da nichts sa-gen durfte, weil du auch so empfindlich warst; nur, wenn ich dir gesagt habe, wie schön du bist, dann hast Du das gleich als Honig um den Mund schmieren bezeichnet und das brauchst du nicht sagen - was sollte ich denn da machen? Ich fühlte mich da in so einer verrückten Situation, dass es besser war aus der Ferne vom Zug zu springen, als mit dem Zug vor die Wand zu fahren und das habe ich dann eben gemacht.

Th.: Du bist abgesprungen.
Wie war das für sie?
Kl.:
Ich weiß, dass ihr das nicht leicht gefallen ist. Sie sagt mir, weil
ich eben nichts gesagt hätte, weil ich keine Kritik geübt hätte,
hat sie es nicht verstanden.
Th.: Wie ist das heute für
dich?
Kl.: Du warst ja mal ein Teil
von mir und, egal was war, ich habe immer versucht, die Liebe, die ich empfinden
konnte, auch so reinzugeben und das habe ich immer gemacht.
Th.: War das damals auch dein
Thema, so Kritik, sich nicht ausdrücken, von zu Hause kritisiert werden?
Eine Begeg-nung, an der ihr beide übt.
Kl.: Ja, nur es hat nicht
geklappt mit der Übung.
Th.:
Wie ist das so für heute, so heute für sie. Laß sie mal kommen,
frag sie mal, ob das ok. ist im Nachhinein für sie? Kann sie das so annehmen,
dass es etwas für dich hat das Thema Kritik, was man da gelernt hat.
Kl.: Wie empfindest
du das jetzt, nachdem wir so darüber gesprochen haben? - Sie ist schon
erleichtert, ich habe sie ja geliebt und dass das wirklich da war. Sie hatte
gedacht, dass das alles Schauspiel war und ich glaube, sie hat es schon erkannt
jetzt.
Th.: Wie ist das für
dich?
Kl.: Wieder ein bißchen
mehr Befreiung. - Er soll es ihr direkt sagen. - Ich fühle mich jetzt,
nachdem ich dir das alles so offen sagen konnte ein Stück wieder befreiter
und leichter und glücklicher auch und das gleiche sehe ich bei dir auch.
Das Verbissene was man früher an ihren Augen erkannt hat, ist jetzt weg,
es ist mehr Wärme in die Augen gekommen.
Th.: Ja, wie geht es dir jetzt
am Strand? Wieder eine Frau erlöst! Wie sieht es jetzt aus? Die alten Erinnerungen
zerrten und zogen, die wollten alle was von dir. Ja, vergnüge dich mit
ihnen, wenn du jetzt klar mit ihnen bist. Spüre einfach, was du jetzt machen
kannst mit ihnen, mit deinen Erfahrungen im Leben.
Kl.: Bis auf die Carola sind
jetzt alle verschwunden und wir setzen uns in den warmen Sand, blicken auf das
Meer und träumen noch einmal, wie schön es doch war ...
Musik und Ende